18 Januar 2026 - 22:52
Source: IQNA
Leichen von 9.000 Märtyrern in Gaza liegen noch immer unter Trümmern

Der Sprecher der Gaza-Hilfs- und Rettungsorganisation gab bekannt, dass die Bergung der unter den Trümmern begrabenen Leichen von Märtyrern eine der größten Herausforderungen im Gazastreifen ist und dass aufgrund eines akuten Mangels an schwerem Gerät noch immer etwa 9.000 Leichen unter den Ruinen liegen.

 Mahmoud Basal betonte die Grenzen der verfügbaren Einrichtungen und sagte: Die den Hilfskräften zur Verfügung stehende Ausrüstung steht in keiner Weise im Verhältnis zum Bedarf und das, was in Gaza vorhanden ist ist nur ein kleiner Teil der für diese umfangreiche Operation benötigten Einrichtungen. (Quelle: Informationszentrum Palästina)

Basal fügte hinzu: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz stellte der Hilfs- und Rettungsorganisation lediglich zwei kleine Bohranlagen zur Verfügung; eine im Süden und die andere im Norden des Gazastreifens. Laut Basal verfügen diese Geräte weder über ausreichend Leistung noch ermöglichen sie effektive und schnelle Einsätze.

Der Sprecher der Gaza-Hilfsorganisation warnte, dass die Bergung der Leichen der Gefallenen bei Fortsetzung der aktuellen Situation nur sehr langsam voranschreiten und viele Jahre dauern wird. Er betonte, dass dies die bestehende humanitäre Krise noch verschärfen wird.

Er rief die internationale Gemeinschaft und humanitäre Organisationen dringend zur Unterstützung des Gazastreifens auf und erklärte, dass die Hilfskräfte unmittelbar 20 Bulldozer, 20 Bohrgeräte und 20 Lastwagen benötigen, um gleichzeitig in mehreren Gebieten im Einsatz zu sein. Laut Basal kann die Bergung der Leichen innerhalb von maximal drei Monaten abgeschlossen werden, unter Voraussetzung, dass diese Ausrüstung bereitgestellt wird.

Zum Schluss warnte er davor, dass die Bearbeitung des Falls bis zu drei Jahre dauern könnte, sollte der Mangel an Ausrüstung anhalten.

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